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25.10. – Vortrag: Examen ohne Repetitor

Das Examen selbständig vorbereiten

Dienstag, 25. Oktober, 18 Uhr c.t.
Ort: Verfügungsgebäude – Raum 2 (Wilhelmstraße 19 – gegenüber vom Irish Pub)

Steht bei dir nun die Examensvorbereitung an? Jede_r stellt sich hier die gleichen Fragen. Wie kann ich mich vorbereiten? Wie sollte ich mich vorbereiten? Wie bereite ich mich am besten vor? Was wird mich erwarten?

Im Rahmen unserer Einführung „Jura-Examen ohne Repetitor“ möchten wir Euch eine Hilfestellung für die Gestaltung der Vorbereitungszeit ohne Repetitor geben. Im Fokus des Vortrags steht, wie Ihr Euch selbstständig ohne Repetitorium organisieren könnt. Wie erstellt man einen Lernplan, was sind geeignete Lernmethoden, wie wichtig sind Lerngruppen, was muss ich leisten, wie kann ich selbst mein Ziel erreichen und effektiv lernen?

Anschließend werden einige erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen von ihren eigenen Erfahrungen aus der Examensvorbereitung berichten und für Fragen bereitstehen. Wir haben die Vorbereitung in der Gruppe oder alleine gemacht, einige haben zusätzlich einzelne Rep-Kurse besucht und andere weggelassen. So wollen wir an konkreten Beispielen veranschaulichen, wie man die unterschiedlichen Vorgehensweisen und Lernmethoden für sich kombinieren kann.

Ein Repetitorium zu besuchen, kann bei der Examensvorbereitung ein sinnvolle Unterstützung sein, muss es aber auch nicht. Es garantiert weder 4 noch 14 Punkte, noch ist es für alle gleichermaßen gut geeignet. Auch unsere Referenten hatten sich diese Fragen gestellt und Sorgen gehabt und viele von uns haben die Erfahrung gemacht, dass für eine gemischte oder ganz selbständige Vorbereitung für uns der beste Weg war.  Das Entscheidende war, dass sie so, wie wir sie gestaltet haben, unseren persönlichen Bedürfnissen entsprochen hat.

Unser Event auf facebook: https://www.facebook.com/events/1820594118161993/
Die Bloch-Wochen auf facebook: https://fb.me/bloch-wochen

Update:
Hier unsere Unterlagen von der Veranstaltung zum Download!

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Harraga / Das große Gefängnis

Zwei Veranstaltungen zur Kriminalisierung von Migration mit Birgit Mennel (Wien)

 

Diese Woche, die ja mit dem Weltflüchtlingstag begann, wird mit zwei Veranstaltungen von uns zur Kriminalisierung von Migration enden.

Vortrag    Das große Gefängnis oder: Die Kriminalisierung von Lebensformen
von Birgit Mennel (Wien)

Freitag, 24. Juni, 19 Uhr
Club Voltaire (Haaggasse 26b), Tübingen
Eintritt frei

Gefängnisse sind Orte, an die die Unerwünschten einer Gesellschaft verbannt werden. Darunter fallen viele Personen, die nicht willens oder in der Lage sind, sich den Anforderungen des aktuellen Kapitalismus im globalen Norden zu stellen. MigrantInnen bilden eine der wichtigsten und größten dieser Personengruppen. Für sie ist das ‚kleine Gefängnis‘ Teil und verdichteter Ausdruck des großen Gefängnisses der Gesellschaft, in der sie leben und an deren Teilhabe sie systematisch gehindert werden. Das große wie das kleine Gefängnis individualisieren und moralisieren soziale Probleme und beantworten sie mit radikalem Ausschluss.

Facebook: https://www.facebook.com/events/529673773886681/

Workshop    Harraga – „Lieber durchbrennen als erniedrigt werden!“
mit Birgit Mennel (Wien)

Samstag, 25. Juni, 10 Uhr
Uni Tübingen, Obeschulamt (Keplerstr. 2), Seminarraum 36
Eintritt frei

Damit wir einen ungefähren Überblick behalten, wie viele Leute kommen, bitten wir um kurze Anmeldung an akj-tuebingen@mtmedia.org

‘Harraga’ brechen mit dem Regime der nationalstaatlich sanktionierten Identität: Mit dem arabischen Wort bezeichnen sich Menschen, die ihre Ausweise oder Pässe verbrennen und oft genug auch ihre eigene Jugend. Nicht nur um übers Mittelmeer oder andere Routen nach Europa zu reisen, sondern auch um irgendwo anders als im ‘Bled’ – dem Ort ihrer Jugend und Herkunft – ihr Glück zu finden. Sie brechen mit fundamentalen Regeln, wenn sie sich dem Blick entziehen und sich unwahrnehmbar machen. So werden sie innerhalb der löchrigen und aufgeschreckten Festung Europa zum Objekt von Statistiken und medialen Darstellungen, wie zuletzt in den Nachwehen des Sommers der Migration. Der Kurzfilm von Yassine Zaaitar u.a. ‘Und schließlich bin ich abgehauen!’ durchbricht diese Repräsentationen. Harraga erzählen von den täglichen Polizeischikanen, denen sie ausgesetzt sind, vom Leben auf der Flucht vor den eigenen Fingerabdrücken und vom ungebrochenen Wunsch nach einem Leben in Freiheit.

Birgit Mennel ist Übersetzerin und politische Aktivistin. Mitglied des European Institute for Progressive Cultural Policies (eipcp) in Wien und im HerausgeberInnenkollektiv der Buchreihe transversal texts (transversal.at). In diesem Kontext hat sie 2015 mit Monika Mokre den Sammelband Das große Gefängnis herausgegeben.

Facebook: https://www.facebook.com/events/514201152123020/

Die Veranstaltungen richten sich weder speziell an Jurist*innen, noch haben sie einen speziell juristischen Inhalt. Eingeladen sind alle, die sich für die Lebensbedingungen von Migrant*innen in Europa interessieren.

Wir freuen uns auf Euch!

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