Sondervorstellung zum 8. Mai: Über Leben in Demmin (im Kino Arsenal um 18.00) + Gespräch

Der Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR), ASF (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste) und AKJ (Arbeitskreis kritischer Jurist*innen) Tübingen laden zum Tag der Befreiung am 8. Mai ein zu einer

Sondervorstellung des Films „Über Leben in Demmin“ um 18.00 im Kino Arsenal. Der Eintritt ist frei

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Tom Uhlig (Referent der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt a.M.) statt.

Zum Film: Im Frühjahr 1945 wird Demmin, eine kleine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, zum Ort einer schrecklichen Tragödie: Während die Rote Armee heranrückt, nehmen sich hunderte Einwohner*innen das Leben. Bis zum Ende der DDR wird über die konkreten Umstände des beispiellosen Massensuizids geschwiegen, die genauen Opferzahlen sind bis heute unbekannt. Heute versuchen Neonazis die Leerstelle zu besetzen und für ihre Zwecke zu missbrauchen. Alljährlich am 8. Mai, dem Tag des Endes des Zweiten Weltkriegs, vollzieht sich in Demmin ein gespenstisches Ritual: Neonazis marschieren schweigend durch die Straßen der Gemeinde, Gegendemonstranten versuchen dies zu verhindern. In seinem Film ÜBER LEBEN IN DEMMIN geht Regisseur Martin Farkas den verborgenen Folgen der Ereignisse nach.

Wir freuen uns auf euch.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit den Tag der Befreiung in Schelling-Hausbar gemeinsam ausklingen zu lassen.

 

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